Donnerstag, 11. Dezember 2008
Weihnachtsmarkten
Es war schon so 1 büschn wie Ausstand. Heute.
Jeder Tag. Ist 1 kleiner Abschied. Irgendwie.

Ich habe 1 im Tee. Nein, im Glühwein.

Was habe ich denn?! frage ich meinen LieblinXkollegen und halte meine Tasse hoch.
Einen Schuss! sagt er. Und alle lachen. Das wussten sie schon.



Meine Kollegin aus NY hat ihren Mann dabei.
Wir plaudern. Über Commercials. Und über meine Unfähigkeit n8s zu schlafen.
Ich kenne alles. Das Clap-on-Clap-off-Ding. Den Flying Lure und auch den Jack La Lanne Powerjuicer. Wir lachen.



Und als ich die beiden so sehe. Mit1ander. Denke ich.
Überhaupt bin ich sehr nachdenklich. Ich denke also.
Wie schön es wäre. Mit einem Ehemann. Auf dem Weihn8smarkt.

Ich mag mich nicht besonders. Ich bin komisch geworden.
So innerlich. Außerdem. Bin ich klein. Und sehe jünger aus.
Als ich bin. In diesem Alter ist das noch nicht so gut.
Denke ich.

Wie viele bildschöne Männer dort frei herumlaufen.
Auf dem Rathausmarkt. Ich sollte. Meine Strategie überdenken.



Diese ganzen Lichter. Und diese ganzen Schüsse.
Lassen mich sentimental werden. Und alle. Wollen nur.
Über meine Situation sprechen. Die Berufliche.
Ich will viel lieber mit den Gedanken ganz woanders sein.

Ich will durch den Nieselregen nach Haus gehen.
Es mir anders überlegen. 1 anderen Weg 1schlagen.
Nassgeregnet und vom viel zu schnellen Gehen keuchend vor deiner Tür stehen. Klingeln. Und du würdest sagen: Was machst du denn hier?! Und ich würde antworten: Ja, was mache ich denn hier. Und dann würdest du mich in die Wohnung ziehen. Und küssen. Und nie mehr loslassen.



Letztendlich. Gehe ich viel zu früh und viel zu schnell nach Haus. Im Nieselregen. Habe das Bedürfnis 1 paar Tränen zu lassen. Doch geweint habe ich in diesen Tagen schon genug.


Letztendlich. Denke ich. Auf 1 mal ist alles wieder klar.
Letztendlich. Wollen wir doch alle nur aufs Dach.



Die schöne Aussicht geniessen.

Permalink (4 Kommentare)   mitblöken