Dienstag, 1. April 2008
Hammburger Allerlei
Damals [das klingt komisch - ist aber so], als wir noch zusammen lebten.
[Jetzt leben wir nicht mal mehr getrennt].
Da lebten wir im hübschen Hamm. Gleich direkt.
Gegenüber. Dem Kräutergarten.

Wenn wir stritten [ungefähr 2 mal am Tag und 1 mal des nächtens],
dann flüchtete ich dorthin. Rupfte Liebstöckel [Maggi] und schmollte.

Und wenn ich zurück kam. Dann gabs Hammer Allerlei.
Das geht schnell. Und schmeckt. Und stimmt versöhnlich.

1 große Pfanne. Inhalt der Schränke + des Kühlschranks hinein. Fertig.
Manchmal denke ich gern daran zurück.

Das Umzugskärtchen [ich liebte es, er verzog keine Miene] habe ich behalten. Auch unser Klingelschild. Mit meinem Namen. Neben dem seinen.

Und heute. Gab es 1 Hamm-Gedächtnis-Pfanne. Mit Allerlei. Andenken.

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Marienkinder
Manchmal. Manchmal bin ich direkt gerührt.

Wissen Sie, die Geschichte. Die, die nur 1 Satz ist.
Die ist so bunt. Und so voll von guten Erinnerungen.
Für mich. Aus Erzählungen weiß ich:

Als meine Mutter vor ziemlich genau 30 Jahren aus der Narkose erwachte,
da stand ihr Vater an ihrem Bett. [Mein Vater war mit den Hunden im Wald.]



Mein Opa fragte sie, wie sie sich fühle. Aber sie wollte nur wissen,
was mit dem Kind ist. Und auf ihre Frage, was es denn sei,
antwortete er: Es ist 1 Marienkäfer.

Ich hatte nämlich 1 kleinen roten Punkt auf meiner Nase.
Es war so eng dort drin, da muss ich die irgendwo angelehnt haben.

Das war 1 Erinnermich. Schön.

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Sonntag, 30. März 2008
Besucher besuchen
Er kommt um 8.

Mir ist schon ganz schlecht.

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Samstag, 29. März 2008
Gehen Sie ...
... niemals mit offenen Augen durch ihr Wohnklo!
[Das, was Sie dann sehen müssen, haut Sie direkt um!]
Öffnen Sie auch vor allem keine Schränke!
Und fangen Sie mit dem Unnützesten zuerst an:
Putzen Sie Ihre Haustür. Von Aussen!

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Besucher
Eigentlich mag ich keinen Besuch.
Ich bin gern für mich.
Ab und an mal 1 Freundin. Oder meine Mumpi.
Aber sonst. Mag ich es nicht.
Ich bin lieber der Besuch.

Und so kommt es, dass ER seit über 2 Jahren ON/OFF-Geschichte noch nie bei mir war.
Mich hat das nie gestört. Ich bin gern bei ihm. Es fühlt sich an, wie 1 kleine Hintertür. Durch die ich mein Leben verlasse. Für 1 paar Stunden. Und nach Sonnenaufgang... kehre ich zurück.

Manchmal fühlt es sich auch wie Essen auf Rädern an [mit der Einschränkung, dass ich kein Essen bringe] - aber das ist eine andere Geschichte.

Nun kommt er also. Es ging nicht mehr. Ich habe ihn schon so oft vertröstet. Und verschoben. Nun gehen mir die Ausreden aus. Nun beginnt es albern zu werden. Nun kommt er also. 1 Blick hinter meine Kulissen werfen.

Es fühlt sich sonderbar an. Dann kennt er mich. Ganz.
Ich fühle mich nackt. Und ungeschützt.
Und habe auch 1 wenig Angst.
Sonderbar.

Selbstzweifel zum Frühstück.
Ich gehe mit offenen Augen durch mein Kuriositätenkabinett und prüfe,
ob was in den Keller verfrachtet werden muss.
Und ich befürchte. Ich muss noch einen anmieten.

Ihn in meinen Turm zu lassen ist ein großer Schritt.
Von dem ich die Richtung nicht kenne.

Ich wundere mich.
Über mich.
Und über die Angst.
Die da drin ist.
In mir.
Wo kommt sie her?
Und warum hat sie nicht mal 1 Wochenende frei?

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Freitag
An manchen Tagen ist es aber auch wie verhext.
Wie verhext ist es an manchen Tagen.

Und das fing schon mitten in der N8 an. Mit CGN.
Und vielen Fragen. Warum ich so bin. Wie ich bin.
Und was in mir drin ist. Was da so laut schreit.

Und dann heute. Auf der Autobahn.
Nach dieser Woche.
Die mich so angestrengt hat.
Auf der Suche nach einem Radiosender.
Bleibe ich an diesem Lied hängen.
An Frau Clarkson.
Und ich schäme mich 1 wenig.

Aber ich singe trotzdem mit.
Nicht so laut wie vor Publikum.
Nicht so laut wie mit der Frau am Kla4.
Aber dennoch laut genug, um mich zu hören.

Und dann. Schlägt die Welle endlich über mir zusammen.
Und ich kann endlich weinen. Obwohl ich das doch nie tue.

Heiße Tränen auf der Autobahn.
Und ich weiß nicht mal genau warum.
Vielleicht, weil ich mir leid tue.
Vielleicht, weil du mir leid tust.
Vielleicht, weil mir das alles so leid tut.

Du bist weg.
Und ich bleibe beschädigt zurück.
Das wolltest du nicht.
Das wolltest du ganz sicher nicht.

Du fehlst mir jeden Tag.

Muckelchen



because of you -
I never stray too far from the sidewalk
I learned to play on the safe side so I don't get hurt
I try my hardest just to forget everything
I don't know how to let anyone else in
I'm ashamed of my life because it's empty
because of you I am afraid

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Donnerstag, 27. März 2008
weekending
Sollten Sie am Freitag abend noch nichts vorhaben.
Könnten Sie sich das hier ansehen. Und hören.

Es ist manchmal schön.
Und manchmal schaurig.

Und wenn Sie Glück haben. Beides.

Gute N8

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WattnTach
Tage wie Watte.
Nix passiert. Alles ruhig.

Und sogar meine Gedanken sind frei.
Ich finde nicht 1 Einzigen toll.

Und dabei würde ich gern mal wieder zu jemandem Flitzpiepe sagen. Oder Kanaille.

Ich fühle. Es wird mal wieder Zeit für was ganz Großes.

Spüren Sie das auch?

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Mittwoch, 26. März 2008
vögelfrei
Ein Schaf in freier Wildbahn hat es nicht leicht.
Was ist nur mit den Männern los?

Vorvorvorgestern. Da wollte er mich noch vögeln.
[Ich wollte auch, aber mein Fleisch war schwach. Ich hatte Restalkohol und sah bemitleidenswert und kein büschn sexy aus - also hab ich abgelehnt.]

Und nun. Spielt er schon wieder stumme Rolle.
1fach auf Autopilot umgeschaltet. Zack.

Ich sag ihm: Wer ficken will, muss doch frrrreundlich sein.
Er sagt: Wer ficken will, muss flexxxxxibel sein.

Vielleicht hasse ich ihn.
1 wenig.

Ich dachte. NUR Sex zu haben wäre 1facher.
Aber es ist nicht 1fach.

Dann können wir auch mal in den Zoo gehen.

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Bürolatte
Wir Mädchen machen uns eine Latte.



Ich sag zu ihr: Weissu was?! Ich hätte mal wieder totalen Bock auf Hardcore-Schaum.

Sie sieht mich fragend an und meint: Was issn das für welcher?

Ich antworte: Na ganz Steifer!

Sie sagt, sie möchte für den Rest meines Zyklusses von mir getrennt sitzen.

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Dienstag, 25. März 2008
CGN fragt nach
CGN fragt, was nun schon wieder nicht stimmt.
Er will wissen, was nicht dran ist. Am Mann.
An EchterKerl.

Hm. Ich tue mich schwer. Und fasele dann.

Ach, weissu CGN, der is noch so jung.
Und dabei schon total alt.


Ja, und?!

Ich glaub... ich möcht dann lieber einen. Der alt ist.
Und dabei noch total jung. Vastehste?



Nein. Das versteht der nicht.
Ich glaub. CGN hat mich noch nie verstanden.
Ich glaub. Darum verstehen wir uns auch so gut.



RichtunXweXel um 19:52.
Er versteht es nun doch.
Er ist ja selbst auch einer.
Der sich mit 41 für total jung hält.
Das sind die Schlimmsten!

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Finito
Ich bin nicht mehr empfängnisbereit.
Und ich d8e, das solltest du wissen.

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Montag, 24. März 2008
Urlaubsende
Grade kriecht Agentin Starling unter 1 verklemmten Garagentor hindurch.
Und ich muss ins Bett.
Das ist nicht richtig!

Der einzige Grund, nicht völlig in [m]eine depressive Starre zu verfallen:
Es ist schon gleich Dienstag. Ich muss nur 4 Tage in die Anstalt.

Ok. Versuchen wir es also.
Heizdecke Stufe 3. Versuch 1.

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Keine Freiheit für die Titten
Note to myself:

Wenn du wieder 1 mal 2 Wochen Urlaub hast.
Dann 8e unbedingt trotzdem darauf, immer einen BH zu tragen.

Denn. Die Schwerkraft kennt keinen Urlaub.
Und auch keine Gnade.
Die blöde Kuh.

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Monpti
lief grad auf 3sat. Ein hübscher Spielfilm. Von 1957.
Mit RomyLidstrich Schneider [Anne-Claire] und Horst Buchholz [Monpti].

Monpti kaufte sich 1 kleine Ente.
Auf Anne-Claire's Frage, was er denn mit der Ente zuhause wolle,
antwortete er:

Man kann nicht immer allein sein.
Das geht in den Kopf.



Wie gut, dass ich schon 1 Tier habe!

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Miracolitag
Lemony Snicket verpasst.
Und auch sonst.
Nicht viel los.

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Sonntag, 23. März 2008
Kollateralschaden
Die VerabschiedungsSzene müssen Sie sich aber noch ansehen.

Es war ein reiner Kollateralschaden.
1 Wunder, dass sich niemand dabei verletzt hat.

Wir saßen also dort. In seinem Auto. Und plänkelten noch 1 wenig.
Und als ich mich hinüberlehnte, um mich gebührend mit 1 kleinen Wangenkuss zu verabschieden. Da. Küsste der Mann mich direkt auf den Mund.

Und das, obwohl ich doch mit Absicht das Lippenrot zuhause ließ.
[Mein natürliches Lippenrot allein muss ausgereicht haben, um diesen wahnwitzigen Wunsch zu entwickeln. Verblüffend.]

Stellen Sie sich das ganze 1 mal in 4D vor.
Sie möchten jemanden auf die Wange küssen.
Und der jemand m8, dass seine Wange plötzlich unerreichbar ist.
Dafür bekommt man etwas anderes.
Ein Zauberkünstler.

Finndense das?

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The Date
Karfreitag. Also.
Nur um es hinter mich zu bringen.

Ich hatte das Ganze angezettelt.
Heutzutage kann man sich ja mittlerweile fast überall im www einen Mann aussuchen.
Es ist fast wie 1 Supermarkt. Konsum. Man konsumiert Mensch.
Das klingt nicht hübsch. Und ist es auch nicht.

Trotzdem.
Ich sah ihn und d8e: Ach, heiraten?!
Gut gut. Er muss etwas ganz ähnliches ged8 haben, denn.

Nun waren wir aus. Und es war nett. Und nein. Wirklich nett.
Wir saßen in einem ehemaligen Autohaus, das sie mit versifften hübschen Couchen vollgestellt haben. Das Carlsberg kostet €2,60. Und auch sonst. Ist dort alles seltsam.

Die Sprachhemmungssorge war völlig unbegründet.
Wir sprachen über Gott und die Welt Musik, Freunde, Familie und Arbeit. Was man eben so redet. Und es war uns nicht langweilig.

Später sind wir dann noch weitergezogen. In den Zirkuswagen. Neben der Eisenbahnbrücke. Da saßen wir. Und froren. Und lauschten. Gitarren-, Kla4- und Celloklängen. Es war nett.

Dann fuhr er mich sogar bis ganz nach Haus. Ein echter Kerl.

Was soll ich sagen. Ich glaube. Das ist einer von den Guten.
Bestimmt könnte man von dem alles haben. Und er wäre immer gut zu einem. Und man würde sich anlehnen. Aufschnaufen. Und wissen: Alles wird gut.

Ja. EchterKerl ist einer von den Guten.


Nur. Leider stehe ich total auf Drecksäue.

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N8s im Schanzenpark
Wenn Sie heute N8 eine junge Frau beob8et haben, die schnellen Schrittes aus dem UBahnhof Sternschanze trat und im gegenüber liegenden Gebüsch verschwand um blank zu ziehen. Dann war das nicht ICH.

Und wenn Sie dann auch noch hörten, wie sie beim Wasser lassen "Frohe Ostern" wünschte, dann lassen Sie sich gesagt sein: Es war wirklich dringend!

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Alkohol
macht verrückt.

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Ich bin zuhause
Wissen Sie, der Lidstich bringt einen auch nicht weiter.
Es ist so: Man sieht umwerfend aus, aber man will es mit niemandem teilen.
Mit niemandem.

Niemand.
Scheiße. Um es mal ganz diplomatisch auszudrücken.

Wissen Sie. Grade. Auf dem Weg nach Haus. Da habe ich vor lauter geistiger Umnachtung Langeweile den Exmann angerufen. 1fach so. [Natürlich nicht 1fach so.] Aber er ging dran. Und er arbeitet. Bis spät in die N8. Woanders. Deshalb. Keine Absteige mitten in der Stadt. Shit.

Vorhin. Als ich mir den Lidstrich zog. Da stand ich im Bad. Und dachte über mein Date an Karfreitag nach. Da spielten sie. Auf 1 mal. Unser Lied im Radio. [das machen sie sonst nie.]

Aber dieses mal. Haben sie es eben. Und schweren Herzens nahm ich Abschied. Von Karfreitag. Weil es ist nämlich so. Ich glaube, ich bin nicht geflasht. Oder wie man das nennt. Und das stellt man fest, weil man 1 Lied hört. Ich glaube. Ich bin emotional verklebt. Aber die Musik, die kommt noch durch.

Und da kommen Sie. Mit Ihrem blöden Lied.

Und eben, als Exmann zurückrief [und sich ernsthaft sorgte; das m8 er immer]. Da spielte er mir vor, was er sich den ganzen abend anhören muss. Und ich sagte: Geh mal raus. Und höre, was ich zu spielen habe:

I am the sun and the air ...
I am human and I need to be loved,
just like everybody else does


Er sagte sofort: Das klingt wie The Smith.
Und ich weinte. Und sagte nichts.

Wenn ich nichts sage. Dann sagt er was.
Immer einmal mehr als ich.
Morgen früh ruft er an.
Sagt er.

Aber Sinn m8 das nicht. Sinn macht das nicht.

Er braucht nicht anzurufen.
Es ist alles in Ordnung.
Ich bin jetzt groß.

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Samstag, 22. März 2008
OsterSamstag
Zur AbweXlung gehe ich heute mal mit mir alleine aus.
Ich brauche niemanden. Neben mir.
Ich kann prima allein mit mir tanzen.

Heute: LippenKNALLrot UND Romy-Lidstrich.

Morgen: Erzähle ich von Karfreitag.
Vielleicht.

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Selbstgem8er Stress
Aus der Weihnachts-Osterbäckerei

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Wenn ich könnte... wie ich wollen würde!
Wie schubse ich denn
das Bild mit den Schafen
weiter nach rechts?

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Stehgeschnöber
Das Tier sieht fern.



Einen Stummfilm.
Mit Schnee von heute.

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Freitag, 21. März 2008
Live aus der Stylinggarage
OK.
Frisch gefärbt.
Frisch lackiert.
Frisch rasiert.
Frisch gebügelt.

Heute bin ich von allen Seiten schokoladig.
Jetzt noch eine Maske ohne Lippenstift aufsetzen [dafür aber mit RomySchneider-Lidstrich] und los. Ab in den Regen.
Kann ich mein Herz zuhaus lassen? Es stört. Es schlägt.
Bis zum Hals.

Vielleicht sollte ich noch schnell 1 Schnaps trinken.

Es ist verstörend. Aber vielleicht ist es auch gut.
Ich gehe wieder aus. Vielleicht wird doch noch alles gut.

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Gelöschtes Haar braucht keine Färbung
Wie 1fach Haare färben plötzlich ist.
Und wie schnell es geht.
Und wie billig.

[Anstatt 3 Packungen, brauche ich jetzt nur noch eine.]

Könnte immer noch heulen.

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Frl.deVille in der Klemme
Ok. Es ist bereits Freitag.
Und ich sitze hier. Und merke. Wie sich in mir drin alles anfängt zu sträuben. Minute um Minute schnürt es sich zu. Was habe ich mir bloß dabei ged8? Was habe ich da nur gem8.

Eigentlich müsste ich jetzt in meinem Bad stehen und meinen Ansatz nachfärben. Oder vor dem Schrank stehen um zu überlegen was ich anziehen werde.

Statt dessen sitze ich wie ein hypnotisiertes Kaninchen vor dem PC und schaue Musikvideos an. Ist ja so 1fach.

Eigentlich wollte ich morgen etwas Rotes tragen. Leider habe ich aber gar nichts Rotes. Außer Lippenstift. Aber das kann ich ja nicht machen. Beim ersten Date. Wie sieht das denn aus. Da kann ich ja gleich nackt gehen.

Puh. Ich glaube ich kann das nicht. Was soll ich denn mit dem reden? Und was ist, wenn wir nichts mehr zu reden wissen? Ich weiß noch was passierte, als wir letztes Jahr Ostern nichts mehr zu reden wussten. Kann ich dann doch das Lippenrot tragen? Gleich von vorn? Ich meine. Von Anfang an? Mit dem Ende in Sicht?

Ich glaub ich kann das nicht. Ich meine. Ich bin immer noch genervt, wenn jemand schnarcht. Was, wenn der doof ist?

Ich erinnere mich an den Mann im Kino. Der so sehr in seinem Popcorn gewühlt und mich damit wahnsinnig gem8 hat. Außerdem hat er nicht geatmet. Er hat geschnauft. Ich hab vom Film fast nichts mitbekommen, weil Schnaufi neben mir saß. Nicht hübsch.

Puh. Ich glaube ich kann das nicht. Ich bekomme Hitze.
Ich glaube ich möchte lieber zuhaus bleiben.

Als mich der Anästhesist kurz vor meiner OP aufmunternd fragte: Na, Frl. deVille, möchten wir jetzt mal hübsch schlafen? da sagte ich: Och, ich möchte lieber eine Scharade. [Das kam natürlich von den Drogen.] Aber genau so fühlt es sich grade. Innen an.

Shitti. Ich meine. Gestern. Gestern wollte ich das doch noch.
Und heute. Ach.

Kann ich noch absagen?

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