Mittwoch, 18. August 2010
Entscheidungen scheiden
Mein erster Kater. Hobbit. 17 Jahre alt. Und müde.
Seine Knochen werden nur noch von Haut zusammengehalten.
Und wenn Frau Mutter nicht hinhört, nenne ich ihn heimlich Bag of Bones. Liebevoll.



Es war Weihnachten 1993. Und Frau Mutter erlaubte ein zweites Katz. Über eine Annonce in der Zeitung. Sowas gabs damals noch. Fanden wir ihn. 6 Wochen alt. Maximal verfloht, verwurmt, verwasweisichalles. Er war der Letzte seines Wurfs, erfuhren wir. Und ertränken würden sie ihn. Wenn ihn keiner abholt. Also fuhren wir 2Beiden durch den Schnee. Hin zu diesem Haus. In dem zahllose Tiere ihr Dasein fristeten. Und rettettetteten das handvoll Miez, ohne zu wissen, ob Männlein oder Weiblein. Obs durchkommt, oder nicht. Wir holten ihn heim.

Im Auto schlief er in meinem Pulloverärmel und gab keinen MuX von sich.

Zuhause gab es 2 Wochen viel Streit mit dem Erstkatz und viele Tränen meinerseits, weil das Erstkatz nicht nur vom 2tKatz nichts wissen wollte. Sondern auch von mir nicht mehr.

Beruhigt sich alles wieder. Sagte Frau Mutter.
Und sie sollte Recht behalten.

Erstkatz musste schon mal vorgehen.
Und wir wissen nicht, wie lange der Bursche hier noch die Stellung halten kann.

Es frisst, trinkt, erledigt Geschäfte, streckt sich am Kratzbaum. Und nach einer Portion Ölsardinen wird sich stundenlang das Fell gerichtet. Läuft.

Dennoch hat es Schilddrüse, kommt kaum noch hoch und schläft den ganzen Tag um dann in der N8 das Haus zusammenzujaulen.

Da er ansonsten aber noch sehr zufrieden aussieht.
Lassen das erst mal so. Der geht noch. Finden wir.

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Montag, 16. August 2010
*

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Status quo
Zusammengefasst. Kann man sagen. Es bahnt sich.

Hals.
Ohren.
Rücken!
Seele.
Kopf!
Herz.
Nase.

Und noch 1 Woche to go. Dann vermutlich ernsthaft krank.
Was für den Urlaub geplant ist. Entscheiden, ob wir den Kater einschläfern lassen. Mit Frau Mutter entscheiden, bei welcher Operationsmethode sie wohl weniger stirbt. Neue BewerbunXbilder schiessen lassen. Und immer schön lächeln.

Und mein heutiger Dank geht an meinen Housesender arte für Elvis, Elvis, Elvis.
Das rettete mir den kompletten Tag. Bis jetzt. Danke.

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Samstag, 14. August 2010
Wie die Zeit vergeht
Heute vor 1 Jahr. Marschierten in diesem Moment die AmazingGraceLeute
in den Garten, in dem ich meinen kleinen Rausch auszuschlafen versuchte.



Alles Liebe, Hase&Häsin.
Smi

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Schnorrel schnorreln




Was sonst noch geschah...

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Freitag, 13. August 2010
Hoch hinaus
Ich lache noch. Als ich die Tür zum Baumwipfelhaus aufschliesse und laut Housekeeping rufe, obwohl ich weiss, dass mich niemand hört.
Die 2Beiden sind ausgeflogen. Und Devilla passt auf.



Ich wandere mit der Giesskanne von Pflanze zu Pflanze und staune nicht schlecht,
als ich die vielen kleinen Liebesbekundungen entdecke, mit der die 2Beiden ihre Wohnung verschönert haben.



Mit jedem Zettelchen, mit jeder Karte, mit jedem kreidigen Wort auf Tafel.
Wird mir schwerer. Ums Herz.

Das muss doch irgendwie gehen, denke ich.
Als ich wieder abschliesse.

Da will ich hin.
Nach oben.
Immer noch.

Aufs Dach.
Die schöne Aussicht geniessen.
Und 1 Foto machen.

Von dir.
Von mir.
Von uns 2Beiden.




[Btw. Auch sehr lustig. The 2Beiden went on a trip. And Devilla watches out.
Aber auch sad. Bekommt doch alles. Viel mehr Bedeutung. Irgendwie. Wie im Radio. Wie ein liebes Lied.]

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Donnerstag, 12. August 2010
Ganz reizend, das alles.
Mich gefragt, warum ich alle nur noch anschreien kann.

Und bemerkt, dass ich seit Oktober eigentlich keinen Urlaub hatte.
Ausser ein paar zusammenhanglose Tage und verlängerte Wochenenden.

Blitzurlaub_on
Sonst eskaliere ich.

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Mittwoch, 11. August 2010
Falls mich jemand sucht.


Ich ziehe in den Wald.

Guten Tag.

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Montag, 9. August 2010
Favourite worst nightmare
It seems like once again
you've had to greet me
with goodbye




I'm always just about to go
and spoil a surprise
Take my hands off
of your eyes
too soon


Später dann.
Würde ich, Gott und Welt, erzählen, ich wäre
ein paar Monde lang sehr glücklich gewesen.

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Beschenker beschenken
Das sei doch ein persönliches Paket. Sagt er. Der Kollege. Und hält mir ein in Packpapier gewickeltes Päckchen hin. Fragt gleichzeitig, wie er mich nun ansprechen muss, wenn ich denn nun eine Persönlichkeit bin.

Ich verstehe nicht, was man[n] mir sagen will. Wie so oft in den letzten Tagen und zeige ihm nur meine Zähne. Stelle später einen Kollegen aus Frankreich zu ihm durch, ohne ihn anzumelden und sage dann, als er sagt... Der klang ja so, so, so....

Französisch, Herr Rammboss! Der klang französisch!

Und sonst nichts.

Beschenker beschenken also. Und ich staune nicht schlecht, als ich ein Kleinod nach dem Anderen aus der Verpackung, auf der Wien steht, befreie und alles aussieht, wie für mich gemacht. Ein büschn baff bin ich auch. Wie so oft in den letzten Tagen.


[An einem Tage wie diesem. Gold wert. Mehr noch.]

Vielleicht bin ich gar nicht so schrecklich, wie man[n] sagt.

Danke!
Sehr!

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Freitag, 6. August 2010
Friedensangebot


[Notetomyself: Immer schön _morgens_ dein Horrorskop lesen!]

Freitag, 6. August 2010
Auch wenn Sie es bestimmt nicht böse meinen, ein ironischer Unterton kommt auf die Dauer nicht gut an. Sie verderben Ihren guten Eindruck. Achten Sie heute unbedingt auf Ihre Ausdrucksweise.

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Dienstag, 3. August 2010
lost&found
... Ich hab dich immer versucht aber est gibt so viele DeVillas an Myspace, Friendster und facebook das manchmal habe ich anderes DeVilla gefruendet. Ich hab dich sooo vermisst... Mein deutsch ist in the toilet geworden, oder? ...


Wir sind zusammen auf die Hotelfachschule gegangen. Als wir unseren Abschluss hatten. Ging sie zurück. Nach Utah. Um, wie ich heute [16 Jahre später; omg!] weiss, zu heiraten und 3 wunderschöne Babygirls zu bekommen.



Ich beginne meine Antwortmail mit I'm fine... und schreibe eine mittellange Abhandlung über die Vorkommnisse der letzten Jahre, mein Heute, meine Pläne und Wünsche. Und lese es anschliessend. Wieder und wieder. Und all das. Ist dadurch. Da es nun dort steht. Schwarz auf weiss. So greifbar. Obwohl. Oder gerade weil es nicht in meiner eigenen Sprache verfasst ist.

Worte gefunden, die ich auf deutsch nie gewählt hätte.
Worte, die mich selbst überraschten.

I'm fine. gelöscht.
Aber ich bin auf einem guten Weg.

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Was sonst noch geschah




Tünselmännis Operation Fluchtversuch wurde von Oberkommissar U. vereitelt.
Er geht nicht über die Reinigung und zieht auch keine 4000 Seifenblasen ein.

Ein Schelm.

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hello new shoes, byebye blues
Nicht umsonst ist im Wort Kaufrausch das Wort Frau versteckt.





Take me wandering through these streets,
where bright lights and angels meet,
stone to stone they take me on,
im walking 'til the break of dawn

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Ich wurde ...
... gesucht&gefunden.



Happy Day.
Ich fühle mich beschenkt.

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Dienstag, 3. August 2010
Closer




Talk to me in real life.
I didn't know you'd be here. I know who you are.
I love you. I love everything about you that hurts.


ZedDehEff
Zweiund
zwanzig
Fünfzehn
Also jetzt.

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Dummer Herr Zufall

[Stolperstein]

Notetomyself: Wenn es juckt; nicht kratzen!

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